Zurück zu den Künstler*innen
Yuri Mizobuchi

Mezzosopran

Yuri Mizobuchi

Yuri Mizobuchi, in Japan geboren, studierte Musikwissenschaft an der Universität Osaka und Gesang an der Universität für Kunst Kyoto bei Prof. Tsuyako Mitsui, wo sie ihr Masterstudium mit Auszeichnung abschloss. Als Stipendiatin mehrerer Stiftungen setzte sie ihre weitere Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Charles Spencer fort und schloss das Studium dort ebenfalls mit Auszeichnung ab. Sie erhielt Unterricht bei Ljerka Cenčić und nahm an Meisterkursen von KS Christa Ludwig, Roger Vignoles und Susan Manoff teil.

Sie war Preisträgerin des Internationalen Franz Schubert Wettbewerbs in Steyr sowie des Mozart Wettbewerbs in Japan und Finalistin des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs.

Seit 2014 lebt Mizobuchi in Berlin und ist in facettenreichen künstlerischen Bereichen tätig. Durch die Zusammenarbeit mit Patrick Faurot sowie Pablo Volo entwickelte sie ihre körperliche Ausdrucksfähigkeit und erforscht weiterhin ihren performativen Weg, der auch auf ihrem YouTube-Kanal zu sehen ist. An der Neuköllner Oper erarbeitete sie zwei europäische Uraufführungen von Werken des japanischen Komponisten Kōsaku Yamada und übernahm dabei selbst die Hauptrollen. Im Berliner Konzerthaus verkörperte sie die Schlange von Iván Fischers „Der Grüffelo“. Regelmäßig ist sie bei den Berliner Schlosskonzerten, im Berliner Frauen-Vokalensemble sowie im Vokalquintett Les Fleurs du Mal zu hören.

Der japanische Science-Fiction-Roman „Die letzte Utopie“ von Tatsuzō Ishikawa ist in Mizobuchis deutscher Übersetzung erschienen. (Mitteldeutscher Verlag, 2025)

Klassische Musik an besonderen Orten. Unsere Spielorte entdecken